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"Carus Intern", Januar 2009:

Stress durch Sauerstoffradikale

In der Aufnahme ist zu sehen, wo sich das Enzym „Nox 4“ als neu identifizierte Quelle von Sauerstoffradikalen im Plasma der Gefäßzellen befindet: blau = Zellkern, grün = Nox 4Prof. Morawietz forscht mit seinem Team zum oxidativen Stress als Ursache für Bluthochdruck und Arteriosklerose
Seit Mai 2003 leitet Prof. Henning Morawietz den Forschungsbereich Gefäßendothel/Mikrozirkulation der Medizinischen Klinik III. Einen Schwerpunkt seiner Arbeit bildet die Erforschung des oxidativen Stresses, des Überschusses an Sauerstoffradikalen in den Gefäßen. Diese Radikale sind hochreaktive Sauerstoffverbindungen, die zum Beispiel Nebenprodukte der Zellatmung sind. Quellen können aber auch Entzündungszellen oder Umweltgifte sein. Sie sind eine wesentliche Ursache für Bluthochdruck und Arteriosklerose. Die in enger Kooperation mit Partnern an Fakultät und Klinikum erarbeiteten Forschungsergebnisse will Prof. Morawietz mit seinem Team in neue Therapiestrategien überführen...
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CRTD Dresden, 17.11.2008:

Firmenkooperation zwischen CRTD und Prof. Dr. Kurz GmbH von Köln

Treffen der Prof. Dr. Kurz GmbH und der Gruppe von Prof. Henning MorawietzDas CRTD und die Prof. Dr. Kurz GmbH kooperieren seit kurzem im Bereich Regenerative Medizin und Lebensmittel. Während der letzten CRTD Sommerkonferenz hat die Prof. Dr. Kurz GmbH alle CRTD Mitglieder eingeladen, einen Projektvorschlag über den Einfluss von Lebensmittelinhaltsstoffen auf die Regeneration von Stammzellen und Gewebe einzureichen. Aus mehreren Einreichungen wurde der Antrag von Prof. Morawietz ausgewählt. Prof. Morawietz und seine Forschungsgruppe werden in den nächsten 2 bis 3 Jahren den Einfluss von Omega-3-Fettsäuren auf das regenerative Potenzial von Stammzellen aus dem Fettgewebe bei der Regeneration von Blutgefäßen analysieren. Die Prof. Dr. Kurz GmbH unterstützt dieses Projekt mit der Finanzierung einer Doktorandenstelle und Verbrauchsmitteln für die folgenden zwei bis drei Jahre.

 

"Physiologisch", Oktober 2008:

Arteriovenöse Differenzierung humaner Endothelzellen

Bericht und Interview von Dr. rer. nat. Winfried Göttsch, Bereich Gefäßendothel / Mikrozirkulation, Medizinische Klinik und Poliklinik III, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Technische Universität Dresden
Endothelzellen verfügen über zahlreiche metabolische und vasoaktive Funktionen. Darüber hinaus spielen sie eine entscheidende Rolle bei Entwicklungs- und Differenzierungsprozessen. Dabei zeigen Endothelzellen eine erstaunliche phänotypische und funktionelle Heterogenität. Von klinischer Bedeutung sind die funktionellen Unterschiede zwischen Endothelzellen von Arterie und Vene bei der Pathogenese von gefäßspezifischen vaskulären Erkrankungen (z.B. Atherosklerose, periphere arterielle Verschlusskrankheit, Varikosis). Darüber hinaus sind venöse Bypässe durch eine höhere Restenoserate im Vergleich zu arteriellen Bypässen gekennzeichnet. Während das zelluläre und extrazelluläre Remodeling intensiv untersucht wurde und aktuelle Arbeiten eine in vivo Redifferenzierung der Endothelzellen nahe legen, sind die zugrunde liegenden molekularen Mechanismen jedoch derzeit noch nicht verstanden...
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